WALLBOX & E-MOBILITÄT
Laden zu Hause, mit eigenem Strom.
Eine Wallbox ist elektrotechnisch mehr als eine Steckdose: Sie zieht über Stunden dauerhaft hohe Leistung. Zuleitung, Absicherung, Fehlerstromschutz und die Reserven Ihres Hausanschlusses müssen dazu passen. Genau das prüfen wir vor der Installation.

Erst prüfen, dann bestellen
Die häufigste Fehlplanung ist eine gekaufte Wallbox, für die der Hausanschluss keine Reserve mehr hat. Wir sehen uns vorher an, welche Leistung tatsächlich verfügbar ist, ob der Zählerschrank Platz für die zusätzliche Absicherung bietet und wie die Zuleitung sinnvoll geführt wird. Erst danach fällt die Entscheidung über das Gerät.
Anmeldung und § 14a EnWG
Ladeeinrichtungen melden wir vor der Inbetriebnahme beim Netzbetreiber an. Kommen alle Ladepunkte Ihrer Anlage zusammen auf mehr als 12 kVA, braucht es vorher seine Zustimmung. Das gilt für eine 22-kW-Wallbox, aber auch schon für zwei Wallboxen mit je 11 kW. Neue Ladepunkte über 4,2 kW zählen außerdem als steuerbare Verbrauchseinrichtungen nach § 14a EnWG: Der Netzbetreiber darf ihre Leistung in seltenen Fällen vorübergehend drosseln, dafür zahlen Sie weniger Netzentgelt. Wir erklären Ihnen die Möglichkeiten und kümmern uns um die Anmeldung.
Mit PV-Überschuss laden
Richtig interessant wird die Wallbox in Kombination mit der eigenen PV-Anlage. Über ein Energiemanagement lädt das Fahrzeug bevorzugt dann, wenn Überschuss vorhanden ist, statt Netzstrom zu beziehen. Wir richten das Zusammenspiel aus Wechselrichter, Smart Meter und Wallbox so ein, dass es ohne tägliches Nachsteuern funktioniert.
Häufige Fragen
Fragen zu Wallbox & E-Mobilität
Reicht mein Hausanschluss für eine Wallbox?
In den meisten Einfamilienhäusern ja, insbesondere bei 11 kW Ladeleistung. Kritisch wird es, wenn Durchlauferhitzer, Wärmepumpe und Wallbox gleichzeitig hohe Leistung ziehen. Wir prüfen die Absicherung des Hausanschlusses und setzen bei Bedarf ein Lastmanagement ein, statt den Anschluss teuer zu verstärken.
Was kostet die Installation?
Bestimmend sind die Länge der Zuleitung, die baulichen Gegebenheiten auf dem Weg dorthin und der Zustand des Zählerschranks. Nach einem Termin vor Ort oder einigen Fotos erhalten Sie ein Angebot mit klar beschriebenem Leistungsumfang. Ist vorab noch etwas offen, etwa der Zustand alter Leitungen, sagen wir Ihnen das vorher.
Brauche ich 11 kW oder 22 kW?
Für zu Hause reichen 11 kW in aller Regel aus. Die meisten Autos laden damit über Nacht genug nach, und viele nehmen dreiphasig ohnehin nicht mehr als 11 kW auf. Wie lange eine Ladung genau dauert, hängt vom Fahrzeug und vom Akkustand ab. Für 22 kW braucht es zusätzlich die Zustimmung des Netzbetreibers.
Bereit für Ihr Projekt?
Kurz besprechen, dann planen.
Ein Anruf oder eine Nachricht genügt für den Anfang. Alles Weitere klären wir vor Ort.

